Zu den wohl außergewöhnlichsten Clubs in der Lingener Umgebung zählt eindeutig das Index im 30 Kilometer entfernten Ort Schüttorf. Der Ausflug mit dem Auto lohnt sich, da sich das Index nicht nur durch die zahlreichen Dancefloors, sondern auch durch exklusive Locations auszeichnet, die man sonst in keinem anderen Club im Emsland zu sehen bekommt

 

Es gibt fünf große Dancefloors, die alle möglichen Musikstile abdecken: Der Tender Floor ist hier ganz klassisch der Floor auf dem die aktuellsten Chart-, Dance- oder Pophits gespielt werden. RnB- und HipHop-Fans begeben sich stattdessen in die Clubdisco, die sich komplett auf Black Music konzentriert. In der Schlagerküche werden natürlich alle Popschlager sowie Ballermann-Hits zum Besten gegeben. Wer stattdessen zu entspannten House- und Electrobeats tanzen möchte, sollte sich den Goldfisch Floor anschauen. Für alle, denen dort zu wenige Beats pro Minute geboten werden, empfiehlt es sich, den letzten großen Floor, den Panic Room, aufzusuchen. Der konzentriert sich komplett auf Hardstyle und bietet die wohl stärkste Bassanlage der fünf Floors.

Vor der Party gibt es bei allen fünf Floors die Möglichkeit, die Top10-Lieder der jeweiligen DJs  anzuschauen und gleich reinzuhören. Somit weiß man direkt, welchen Floor man unbedingt aufsuchen und welchen meiden sollte, falls man sich unsicher ist. Die Top10-Listen der jeweiligen Floors können auch auf der Website des Index angeschaut werden.

Das Index hat auch ganz spezielle Locations zu bieten. Ganzjährig geöffnet ist die größte Eisbar der Welt, die das Index deutlich von den anderen Clubs in der Umgebung abhebt. Auf 300 Quadratmetern kann man Getränke aus gefrorenen Eisbechern genießen, sich auf komplett aus Eis bestehenden Sitzgelegenheiten mit Freunden unterhalten oder eine Runde auf der hauseigenen Bobbahn fahren.

Falls die Eisbar einem zu kühl ist, bietet der Outdoor Bereich Sommergarten in den heißen Monaten die perfekte Alternative. Neben der hawaiianisch anmutenden Cocktailbar liegt zur Abkühlung direkt der Swimming Pool. Für alle Sportfanatiker gibt es auch die Möglichkeit, sich an der Freeclimbing-Wall auszutoben und seine Mitmenschen zu beeindrucken. In der Regel finden weiterhin jährlich zwei große Sommerparties im Sommergarten des Index statt. Somit bietet der Outdoor Bereich das perfekte Gegenstück zur Eisbar.

Wer sich vom ganzen Feiern entspannen möchte, für den aber weder die Eisbar noch der Sommergarten eine gute Alternative darstellen, der kann die drei weiteren Chill-Areas des Index aufsuchen: Zum einen kann man die größte Cocktailauswahl des Hauses in der Jim Beam Lounge mit Blick auf die Clubdisco genießen, zum anderen kann man in der Masai Bar zahlreiche Köstlichkeiten, egal ob Latte Macchiato oder Pizza, zu sich nehmen. Wenn man den Überblick verloren hat, kommt man in die Sourz Bar und kann sich hier das Index TV anschauen. Es bietet Live-Aufnahmen von allen fünf Floors, des Sommergartens, der Eisbar sowie den drei Chill-Areas. Der Besuch in der Sourz Bar ist besonders dann empfehlenswert, wenn man seine Freunde im rieseigen Index wiederfinden muss.

Wer nicht genug vom Index bekommt, kann sich einmalig für 5,- Euro eine Membercard holen und sich so zahlreiche Vorteile wie attraktive Prämien, vergünstigte Eintritte oder Getränkerabatte sichern.

Aufgrund der unfassbaren Größe und Auswahl an Floors und Locations wird man im Index auf jeden Fall einen einmaligen Abend erleben, egal wie unterschiedlich die Musikgeschmäcker und Präferenzen der Gruppe sein mögen. Man sollte jedoch darauf achten zusammenzubleiben, da man sich in diesem riesigen Club aufgrund der zahlreichen Locations sehr leicht aus den Augen verlieren kann.

 

 

Alle wichtigsten Infos auf einen Blick:

Ort: Index Schüttorf (Industriestraße 10 48465 Schüttorf)

Mindestalter: 18 Jahre

Eintritt: In der Regel 5 Euro

Spezialität: Die größte Auswahl an Dancefloors in der Umgebung (fünf Hauptfloors), zahlreiche Rückzugspunkte, die Eisbar und der Sommergarten. Einmalig im Emsland!

Link zur Internetseite: www.i-n-d-e-x.de

 

 

Text: Max Halupczok

Foto: Sven Rohde