Borkum Anna koester kleinBorkum ist die größte der ostfriesischen Inseln und gleichzeitig die mit der länsgten Fährfahrt, aber der Besuch lohnt sich trotzdem. Die Fahrt von Lingen bis direkt an den Fähranleger dauert ungefähr eineinhalb Stunden, dann seid ihr direkt am Außenhafen. Natürlich ist die Fahrt für euch mit der CampusCard umsonst. Um nach Borkum selbst zu kommen, könnt ihr entweder die reguläre Fähre nehmen oder aber den schnelleren Katamaran. Eine Tageskarte mit der Fähre ist dabei aber  günstiger und kostet etwas weniger als 20 Euro.

Nachdem ihr die Fahrt über die Nordsee hinter euch gebracht habt, begrüßt euch schon die erste Besonderheit der Insel, die Kleinbahn. Sie fährt zwischen der Ortsmitte und dem Hafen und ihr könnt sie umsonst nutzen, um in die Stadt zu kommen. Von dort aus könnt ihr fast alles erreichen, was sich auf der Insel lohnt. Ihr seid hier direkt am neuen Leuchtturm und inmitten von vielen Eiscafés und kleinen Geschäften.

 

Der Strand

Zu Fuß seid ihr ganz schnell am Strand, wo ihr euch in die Sonne legen oder schwimmen könnt und an der Strandpromenade, wo es zahlreiche Cafés, Restaurants und Bars gibt. Dort befindet sich außerdem ein kleiner Pavillon, wo im Sommer kleine Konzerte stattfinden. Im Sommer sind hier abends natürlich meistens alle Plätze besetzt, aber man kann sich auch an der Bar einen Cocktail abholen und sich direkt an die Promenade setzen und auf den Strand gucken.
Was am Stand aber auch nicht zu vergessen ist, ist das Watt. Wer einmal an der Nordsee ist, sollte eine Wattwanderung mitmachen und das am besten barfuß. Auf Borkum kann man diese Wanderungen mit einem Wattführer machen, was für eure Sicherheit sehr wichtig sein kann, da das Watt zu einer gefährlichen Angelegenheit wird, wenn die Flut kommt.

 

Das Gezeitenland

Nicht weit von der Promenade entfernt befindet sich das Gezeitenland, ein Schwimmbad mit Wellness- und Fitnessbereichen und verschiedene Erlebnisbecken. Ist es also zu kalt um in der Nordsee zu schwimmen, muss nicht auf Baden verzichtet werden. Außerdem gibt es hier den Flow-Rider, eine Indoor-Surfanlage. Das Becken ist gepolstert, so ass sich niemand wehtut, wenn er stürzt, das Ausprobieren ist also echt gefahrenlos.

 

Ein kleiner Geheimtipp

Entscheidet ihr euch, für die Zeit auf Borkum ein Fahrrad auszuleihen, solltet ihr damit am besten Richtung FKK-Strand fahren. Auch wenn ihr möglicherweise nicht so gerne nackt baden wollt, lohnt es sich, zumindest diese Richtung einzuschlagen, da in den Dünen und dadurch auch gut abgeschirmt vom Strand, eine der besten Softeisbuden der Insel steht. Ihr müsst zwar ein paar Kilometer mit dem Rad fahren, aber der Besuch bei der „Dünenbudje“ ist es absolut wert.

 

Ein Besuch auf Borkum lohnt sich allemal, wenn ihr etwas erleben wollt oder aber einfach nur das Insel-Flair und ein Fischbrötchen genießen wollt!

 

Bild/Text: Anna Köster