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Es ist ein Phänomen, dass mir gerade, wenn ich eigentlich lernen sollte, die Dinge einfallen, die ich schon seit Monaten erledigen will. Auf diese Weise wird meine To-Do-Liste, was ich in der heiligen Zeit nach den Klausuren alles erledigen muss, jeden Tag länger. Aber unliebsame Dinge wie Gardinen aufhängen machen einfach keinen Spaß, deshalb folgen hier drei erwähnenswertere Methoden, die geschaffte Prüfungsphase zu zelebrieren: 

Bier in der Mensa! Wetten, das Studentenwerk verkauft zu keiner Zeit so viel Bier wie im Januar? Ab da geht alles wieder bergauf. Das Tief, das man bei Klausurabgabe noch hatte, ist spätestens verflogen, wenn die CampusCard auf dem Kartenlesegerät an der Mensakasse liegt. Und das Ganze geht nicht nur, wenn die Prüfungsphase vorbei ist, sondern lässt sich beliebig oft nach jeder Klausur wiederholen. 

Ausschlafen! Und zwar ohne morgens auf den Wecker zu gucken und sich zu denken: „Mist, schon wieder verschlafen“ und weniger Zeit zum Lernen zu haben. Im Bett liegen, bis man eins mit der Bettdecke wird und erst nachmittags frühstücken. Ohne schlechtes Gewissen. 

Feiern! Ohne das Gewicht der bevorstehenden Klausuren auf den Schultern lässt es sich viel ausgelassener feiern. Egal ob gutes oder schlechtes Gefühl, Hauptsache die Klausur ist weg. Und was fühlt sich besser an, als mit den Freunden anzustoßen, die mindestens genauso erleichtert sind? Geteilte Freude ist doppelte Freude! 

Aber egal wie ihr es macht, Hauptsache, ihr feiert das Ende der Prüfungen, des Lernens, des frühen Aufstehens. Denn die nächste Klausurenphase kommt bestimmt! 

 

Ich wünsche euch eine schöne Woche, eure Vicky