gutenmorgenlingen MeikeSofie von Sophie Laser

Moin moin ihr kleinen Lingel,

 

"Astrologie ist völliger Mumpitz", so oder so ähnlich denken sicher viele von euch und auch wir wissen, dass Sebastian, Christiane oder Sabine aus dem Astro-TV sicherlich keine göttlichen Fähikeiten in der Persönlichkeitsbestimmung haben, um so all unsere verkorksten Liebesleben zu retten. Dennoch möchten wir euch hier einmal im Monat den ein oder anderen Stern vom Himmel holen.

Wer sich für Psychologie interessiert, hat sicherlich ähnlich wie wir Freude daran, sich oder Bezugspersonen anhand dieser Portraits ein Stückweit reflexiv zu analysieren. Wenn auch nur aus Jux und Dollerei.

Das erste Tierkreiszeichen, dass wir euch vorstellen möchten, ist, aus aktuellem Anlass natürlich der Schütze (lat. Saggitarius).

"Typische" Schützen lieben das Reisen, Unabhängigkeit und Abwechslung und stellen nichts über die eigene Freiheit. Auch sollen Schützen besonders freizügig sein und das nicht nur in physischer Form. So sind weitere Eigenschaften, die man beim schnellen googlen findet, beispielsweise Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, ein Hang zur Philosophie oder ihre Weltoffenheit und Zielstrebigkeit.

Doch es steckt natürlich noch etwas mehr dahinter. Wir haben nachgelesen und für euch die wichtigsten psychologischen Motive zusammengefasst.

Der Schütze als ältestes Feuerzeichen nach Widder und Löwe lässt sich mit dem Leitmotiv eines Gurus assoziieren. Der Aspekt des Feuers ist in seinem Fall als der göttliche Funke zu verstehen. Das Bild des Zentauren im Schützen repräsentiert drei Ebenen: Den Unterleib des Pferdes, stehend für die Tiernatur, die animalische Seite unseres Wesens, Oberkörper und Kopf als menschlicher Teil des Zentauren stehen symbolisch für den aufrechten, sich seiner Menschenwürde bewusst gewordenen Menschen. Der nach oben gerichtete Pfeil ist ein Bild für die göttliche Bestimmung des Menschen, das Transzendente.

Schützen sind nach der Tierkreispsychologie "zu Höherem berufen" und haben eine überdurchschnittlich gute Vorstellung von Volkommenheit und Meisterschaft. Schütze-betonte Menschen brauchen also immer ein Ziel, auf das sie ihren Pfeil richten können, eine Vision oder ein Ideal zur Orientierung, um das Leben als lebenswert und sinnvoll zu empfinden.

Wer so eine hohe ideale Norm hat, hat einerseits auch eher die Bereitschaft, Großes zu wagen und das zu verfolgen, wofür man brennt. Sich allerdings selbst ständig an einer oft unerreichbaren idealen Norm messen zu müssen, kann zu Selbstzweifeln und Minderwertigkeitsgefühlen führen. Die eigene Unvollkommenheit zu akzeptieren (und auch die der anderen), fällt keinem Zeichen so schwer wie Schütze.

Schlussendlich möchten wir alle Geburtstagskinder, die im Zeitraum zwischen dem 23.11 und dem 21.12 Geburtstag haben, natürlich noch recht herzlich beglückwünschen: Happy Birthday, liebe Schützen.

Auch wenn ihr euch hier nicht unbedingt zu 100% wiedergefunden habt, so habt ihr euch doch einmal mit euch selbst und eurer Persönlichkeit auseinandergesetzt und vielleicht auch den ein oder anderen Sternenstaub aus dem Sternzeichen Schütze an euch entdeckt.

 

Eure Astrosternchen Sofie und Meike