To Do kleinWhatsApp, Facebook, Instagram, E-Mails … Ihr kennt das. Ständig will jemand etwas von uns – oder wir von anderen. Meist merken wir gar nicht, wie viel unserer Zeit für die online Medien drauf geht. Aber es ist einfach so praktisch, alles vom Bett aus zu erledigen. Oder halt eben nicht … Die Zeit hätte ich viel besser nutzen können? Richtig! Klar ist es wichtig, mit unseren Freunden, Kommilitonen und der Familie in Kontakt zu bleiben. Und klar ist es wichtig, unsere Mails zu checken. Und längst nutzen wir unser Smartphone nicht nur aus Unterhaltungszwecken. „Erneuter Angriff auf Flüchtlingsheim“, informiert mich Spiegel-Online per Push-Nachricht. „Mittwochabend WG-Party bei Hannah“, heißt es in einer WhatsApp Gruppe. „Letzte Chance – 20% auf ihr Lieblingsteil!“, versucht mich h&m zum Kauf zu verleiten. Schluss jetzt! Die Kunst ist, bei so einer Flut an Informationen einfach den Schlussstrich zu finden. Handy weg – Buch raus! Hier habe ich 5 Tipps, euch selbst zu motivieren und den Tag sinnvoll zu nutzen!

1. Aufstehen. Raus aus dem Bett! Vorlesung erst um zwölf? Schön und gut. Gönnt euch eine Mütze mehr Schlaf als an den anderen Tagen. Wir wollen es ja nicht übertreiben. Aber setzt euch ein kleines Limit: „Noch zehn Minuten, dann steh‘ ich auf und gehe duschen.“

2. Ziele setzen. Was will ich heute erledigen? Schreibt es auf! Nichts motiviert mehr als eine nicht abgehakte „To-do-Liste“. Einkaufen – Kochen – Referat – Sport. Überall ein Häkchen hinter? Glückwunsch, du hast deinen Tag sinnvoll genutzt!

3. Motivieren lassen. Deine WG-Mitbewohnerin sitzt schon seit acht Uhr morgens am Schreibtisch und paukt? Ob ihr es glaubt oder nicht: Menschen aus unserer Umgebung spornen uns an, selbst produktiver zu werden! Bleibt in Kontakt mit euren Kommilitonen und Freunden. Fragt, wie sie ihren Tag gestalten und ihre Zeit so nutzen. Irgendwann findet jeder seine Balance.

4. Euch selbst kennenlernen. Findet heraus, wann ihr am produktivsten seid. Natürlich bringt es nichts, total übermüdet, hungrig oder schlecht gelaunt etwas bewegen zu wollen. Die einen starten früh in den Tag und packen die Dinge an, andere brauchen erstmal eine riesen Tasse Kaffee und rühren vor neun Uhr keinen Finger. Nach 20 Uhr blüht ihr erst richtig auf? Dann ran an die Arbeit! Da hat jeder seinen individuellen Tagesrhythmus. Und das ist auch gut so.

5. Pausen gönnen! Denn niemand kann die Welt verändern, wenn er sich keine Ruhe und Auszeiten lässt.

In dem Sinne: Bett, Schoki und Netflix warten auf mich. Und wie war das mit den 20% bei h&m?

 

Text/Bild: Kirstin Gertmann