Couscous Salat

Couscous lässt sich laut Historikern bis ins Jahr 238 v. Chr. zurückverfolgen und gilt als leckeres und nahrhaftes Gericht mit langer Tradition. Couscous fand seinen Weg aus der nordafrikanischen Küche auf die Speisekarten der ganzen Welt.

Ähnlich wie Brot, Nudeln oder Reis ist Couscous in der Küche vielseitig einsetzbar und harmoniert mit den verschiedensten Fleisch- oder Fischgerichten. Aber auch mit Gemüse oder Salat lässt sich Couscous perfekt kombinieren. Außerdem können schmackhafte Nachspeisen mit dem Grieß zubereitet werden. 

Couscous gilt besonders in den Maghreb-Staaten als ein Lebensgefühl und hat sowohl eine symbolische als auch religiöse Bedeutung. Da Couscous dort von Frauen zu, zum Beispiel, Familientreffen oder anderen feierlichen Anlässen zubereitet wird, wird Couscous mit Zusammenhalt und einem besonderen Gemeinschaftsgefühl assoziiert. Des weiteren steht er für Fruchtbarkeit, Wohlstand und das sogenannte „Barakat“, was so viel wie „Gottes Segen“ bedeutet. Mehr über den Hintergrund und die Tradition könnt ihr auf dem Blog von Martino nachlesen. 

Also ist das tolle am Couscous, wie zuvor schon erwähnt, dass ihr euch hierbei geschmacklich total austoben könnt. Couscous kann sowohl simpel und pur, aber auch aufgepeppt mit Kräutern und Gewürzen zubereitet werden. Außerdem könnt ihr ihn in den verschiedensten Gerichten sowohl heiß, warm oder kalt genießen. In diesem Fall wird er tendenziell eher kalt gegessen, aber das darf natürlich jeder so gestalten, wie es ihm am besten schmeckt.  

Zutaten für diesen vegeratischen Couscous-Salat:

- Couscous 

- Tomatenmark 

- Gemüsebrühe, Salz & Pfeffer 

- Tomaten

- Paprika 

- Mais 

- Feta 

- Zwiebeln bzw. Frühlingszwiebeln 

- Essig, Olivenöl

- Honig oder Agavendicksaft

Natürlich könnt ihr in euren Couscous-Salat alles geben, worauf ihr in dem Moment gerade Lust habt oder was ihr noch so im Kühlschrank habt. Beispielweise schmecken auch eingelegte Antipasti wie Peperoni, Oliven oder getrocknete Tomaten im Couscous Salat sehr gut. Bei der Menge des jeweiligen Gemüses kann nach Belieben variiert werden. 

Zubereitung: 

Zuerst bietet es sich an, den Couscous zuzubereiten, da dieser noch ein wenig aufquellen muss und sich diese Zeit optimal für das Schneiden des Gemüses anbietet. Als erstes wird Wasser in einem Topf kurz aufkocht. Die Menge des Wassers und die Quellzeit können der Anleitung des jeweiligen Couscous entnommen werden. In der Regel ist es ein 1:1 oder 1:2 Verhältnis von Wasser und Couscous. In dem Wasser werden etwa ein bis zwei Esslöffel Tomatenmark und ein Teelöffel Gemüsebrühe untergerührt. Sobald das Wasser zum Kochen gebracht wurde, sollte der Couscous hineingegeben werden und auf niedriger Temperatur mit geschlossenem Deckel vor sich hin köcheln. Es empfiehlt sich, alle paar Minuten den Couscous durchzurühren, damit dieser nicht zu stark verklumpt oder ansetzt. 

Während der Couscous vor sich hin quillt, kann das Gemüse und der Feta geschnitten werden. Alles in kleine, mundgerechte Stückchen schneiden und das Gemüse in eine Schüssel geben. Den Feta gebe ich persönlich immer erst zum Schluss hinzu, damit er später bei dem warmen Couscous nicht zu schmelzen beginnt.  

Zum Ende noch einen Esslöffel Olivenöl, eine Prise Salz und Pfeffer und einen Schuss Honig oder Agavendicksaft in den Couscous geben. Wenn der Couscous gut aufgequollen ist, diesen zu dem Gemüse in die Schüssel geben und zum durchkühlen in den Kühlschrank stellen. Danach den Feta dazugeben und alles noch einmal gut durchrühren. 

Abschließend könnt ihr den Couscous-Salat für die Schule, Uni oder Arbeit verpacken und mitnehmen oder  einfach direkt genießen. 

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen. 

 

Text: Rieke Thölken

Bild: Tiny Spoon