Campus in Concert 2016

Das Team von "wo-ist-eigentlich-lingen" war vor Ort und hat die Gäste nach ihren Eindrücken gefragt. Egal ob jung oder alt, Professor oder Student, alle waren bei bester Laune und lauschten mit einem gekühltem Bier in der Hand den Klängen von der Bühne.

Nicht nur der Beginn des Konzertes war anders als im Vorjahr, sondern auch die Platzierung der Bühne. Beginn war um 18.00 Uhr und die Bühne war nicht am Ende der Halle aufgestellt worden, sondern eher mittig, damit laut dem Organisationsteam, die Fläche, wo die Leute tanzen können, kleiner ist und man somit enger zusammen ist. Die ersten Bands bzw. Sänger hatten ihren Auftritt und die Halle füllte sich immer mehr. Vor Ort waren jedoch nicht nur Studenten aus Lingen, sondern auch Professoren, Studenten aus Osnabrück und Bewohner der Stadt Lingen.

Jo-Ann Geiger (20) war beim vorherigen Konzert bereits da und wollte es sich aus dem Grund dieses Jahr auf gar keinen Fall entgehen lassen. Für sie steht im Vordergrund, dass man sich mit seinen Freunden gemütlich auf ein Bier trifft. Dass nebenbei noch gute Musik läuft sei das I-Tüpfelchen. Allerdings kannte sie keinen der Musiker.Campus in Concert 2016

Auch Corinna und Nicole (26,19) sind begeistert von dem Konzert."Wir waren letztes Jahr da, sind es dieses Jahr und werden es auch in Zukunft sein." Denn laut Corinna solle man die Leute unterstützen, die in dieses Projekt größte Mühe reinstecken. Für Nicole wäre es der absolute Höhepunkt, wenn das Konzert von Jahr zu Jahr wachsen würde, sodass in ein paar Jahren, jeder davon spricht.

Ein kleiner Höhepunkt der Veranstaltung geschah um 21.00 Uhr, denn dort  spielten sich seltsame Dinge am Getränkewagen ab. Anders als gewohnt, bedienten nicht mehr die Vertreter der Fachschaft, sondern die Professoren der unterschiedlichen Institute am Campus Lingen. Da hat sich jeder Student gedacht "Wenn nicht jetzt ein Bier, wann dann?!"

Neben der Musik war es ebenfalls spannend die Mitglieder des Orgateams zu beobachten, da diese wie wild herumrannten und mit ihren Stöpseln im Ohr richtig professionell aussahen.

Yannik Döpke (24) ein Mitglied des Orgateams fand zwischen dem ganzen Stress auch ein paar Minuten für uns, um seine Eindrücke zu schildern. Für ihn war diese ganze Hektik jedoch gewohnt, da er das Konzert bereits letztes Jahr mit organisierte.Yannik fand es schön zu sehen, dass dieses Jahr deutlich mehr Besucher da waren, als 2015. Auf die Frage, ob es schwer sei, die Künstler zum spielen zu überzeugen, antwortete er mit "Nein, denn die meisten von denen, hatten sowieso mega Bock drauf".

Aber die Leute, die allen wahrscheinlich am meisten aufgefallen sind, waren die schwarzgekleideten Campus-TV Mitglieder, die mit ihren Kameras alles und jeden filmten. Einer von ihnen ist Jason Hannemann (29), der zwar sehr viel zu tun hatte, es aber gerne machte, da es ihm unglaublich viel Freude bereitete. Er wäre selbst, wenn er nicht filmen müsste, auf jeden Fall gekommen, denn laut ihm "müsse man Gesicht zeigen, wenn sowas von Studenten für Studenten organisiert wird." Letztlich waren die Campus-TV Leute bis spät in die Nacht dort, aber viele Hände sorgen für ein schnelles Ende.

So können wir insgesamt festhalten, dass es ein vollkommen gelungener Abend war. Die Halle sorgte für eine tolle Atmosphäre und jeder, der dort war, hatte viel Spaß. Außerdem sagt man zu einem Bier, was 1€ kostet nicht nein.So ist Campus in Concert der Beweis dafür, dass wenn Studenten zusammenarbeiten, etwas richtig Gutes dabei herauskommt!

Und falls ihr das Konzert verpasst habt, macht das überhaupt nichts, denn Campus in Concert ist bereits für das Wintersemester 2016/17 in Planung!

 

 

Text: Christin Anbergen

Bilder: Corinna Nießen und Christin Anbergen