Terrassenfest 2017 2 200x150 Luisa MüllmannZum 42. Mal wurde das größte Studentenfest Norddeutschlands auf dem Campus der Hochschule Osnabrück gefeiert. Am Montag, dem 24.April 2017 wurde das Terrassenfest mit dem traditionellen Frühstück eingeläutet. Das Tagesprogramm war in diesem Jahr besonders vielseitig. Neben Tanzkursen, Menschenkicker und Spikeball konnte man auch an dem beliebten Flunkyballturnier teilnehmen. Am Abend sorgten dann die Pop-Punk Bands „Heile&Kaputt“ und „Hi! Spencer“ für eine tolle Atmosphäre. Die winterlichen Temperaturen konnten der ausgelassenen Stimmung am Campus nichts anhaben.

Zusätzlich zu der Livemusik gab es am Montag ein besonderes Special. Der zweite Osnabrücker Hörsaal-Slam lockte viele Besucher in die Aula der Hochschule. Mit Wortwitz und kreativen Beiträgen brachten die Slammer ihr Publikum immer wieder zum Lachen. „Mir hat besonders die Energie gefallen, mit der die Slammer ihre Poetrys präsentiert haben. Natürlich gab es viele witzige Passagen. Manche Texte hatten aber auch echten Tiefgang und haben eher zum Grübeln angeregt,“ berichtete Maschinenbaustudentin Nadine.  

Terrassenfest 2017 3 200x150 Luisa MüllmannEin Highlight am Dienstag war der Charity-Lauf der Sozialen Dienste SKM GmbH, der jedes Jahr im Rahmen des Terrassenfestes stattfindet. Insgesamt 340 Teilnehmer haben in diesem Jahr an dem Wohltätigkeitlauf teilgenommen. Dabei wurden 3500 Euro Spenden für die Wohnungslosenhilfe SKM gesammelt.

Auch die Lingener Studierenden waren auf dem Terrassenfest 2017 wieder stark vertreten. Die Fachschaft MKT hat für die An- und Rückfahrt einen Bus organisiert, sodass am Mittwochabend 90 Lingener sich gemeinsam auf den Weg nach Osnabrück machten. Am Mittwoch sorgten dann die Bands KID DAD und Knallfroschelektro für Tanzlaune. Nach der Live-Musik hat das DJ-Duo Dj Catch und DJ Ramos mit ihrem speziellen und abwechslungsreichen Stil überzeugt.

Gut 15.000 Besucher haben auf dem Terrassenfest 2017 gefeiert. Doch trotz des großen Andrangs konnten die Einnahmen in diesem Jahr nicht die entstandenen Kosten decken. Die Organisatoren ärgern sich über gefälschte Verzehrkarten, die auf dem Festival im Umlauf waren. Zwar können die Verluste mit Rücklagen aus den vorherigen Jahren gedeckt werden, dennoch ist es bisher unklar, wie es in den nächsten Jahren mit dem Terrassenfest weitergeht.  Wir drücken natürlich die Daumen, dass uns das Festival erhalten bleibt und wir auch im nächsten Jahr zusammen auf dem Campus feiern können.  

 

Text/Bild: Luisa Müllmann