Am vergangenen Wochenende öffnete das „Glashaus“ in der Poststraße am Lookentor seine Tore. Nachdem der neue Club in der Lingener Innenstadt seine Fenster bis zuletzt noch zugehängt hatte, Zettel weiterhin über einen Wasserschaden informierten und an der Fassade noch immer der Name der vorherigen Sportbar „X-Lounge“ zu lesen war, zeigte sich das „Glashaus“ am Freitag, den 05. Mai von einer völlig neuen Seite.

Um 22.00 Uhr ging es los, das DJ Duo „Kuro“, bestehend aus DJ Cyra und DJ Rebel führte mit einer Mischung aus Rap, Soul und R’n’B durch den Abend.

Beim Betreten des Clubs sticht einem sofort die riesige Discokugel über der Tanzfläche ins Auge. Und auch sonst wurde nicht an einem modernen Design gespart. Neben der Tanzfläche und dem DJ Pult finden sich Sitzgelegenheiten und an der Bar wird für einen umfangreichen Nachschub an Getränken gesorgt. Bier bekommt man bereits ab 2,50 Euro, Shots ab 1,50 Euro oder Mischgetränke, wie Barcardi oder Havanna mit wahlweise Cola oder Energy ab 4 Euro. Gelegenheit zum Rauchen gibt es im hierfür extra abgetrennten Raucherbereich mit eigener Bar und Sitzgelegenheiten.

Allerdings lief es am Freitag noch nicht so gut für das „Glashaus“, es schien, als hätten sie im Voraus noch nicht so viele Lingener für die Eröffnung begeistern können. Der Club füllte sich nur spärlich und einige Passanten entschieden sich gegen den Eintrittspreis von 5 Euro.

Ganz anders sah es am Samstag, den 06. Mai aus, dem zweiten Tag der Eröffnung. Wieder ging es um 22.00 Uhr los, diesmal sorgten die „Housedestroyer“ mit einem Mix aus Electro und House für die richtige Musik und Stimmung. Kurz vor Mitternacht füllte sich der Club dann schon deutlich schneller als am Vortag, die Gäste erschienen zahlreich und in Feierlaune. Dementsprechend gut war die Stimmung an der Bar und auf der Tanzfläche, die Gäste feierten ausgelassen.

Der Service am Eingang und an der Garderobe verliefen problemlos, allerdings gibt es auch vereinzelte Kritikpunkte, die bei einer Neueröffnung wohl nicht ausbleiben, aber berücksichtigt werde müssen.

Zu nennen sind hierbei die zum Teil sehr langen Wartezeiten an der Bar, bei einem Getränk musste man schon mal um die 10 Minuten aufbringen. Die Arbeit hinter der Theke erschien einem manchmal noch recht unkoordiniert, wobei zu bedenken ist, dass der Club gerade erst eröffnet hat und das Team sich natürlich noch einspielen muss.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass man keine Möglichkeit hat, den Club zwischendurch zum frische Luft schnappen zu verlassen du ihn anschließend wieder betreten kann. Verlässt man den Club, kommt man nicht ohne weiteres wieder hinein, so wird es einem an der Tür gesagt. Das liegt daran, dass das „Glashaus“ nicht, wie bei anderen Clubs üblich Stempel oder Armbänder verteilt, an denen man erkennen kann, dass Gäste schon gezahlt haben und den Club nach dem Verlassen wieder betreten können.

Allerdings sind dies beides Kritikpunkte, an denen in Zukunft noch gearbeitet werden kann und die nicht zu einer Verschlechterung der Stimmung beigetragen haben.

Alles in allem war es also ein rundes und gelungenes Eröffnungswochenende für das „Glashaus“ und es werden sicherlich noch viele weitere erfolgreiche Abende folgen.

 

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Text/Bild: Verena Staufenberg