houseamseefloTanzende Menschen, gute Laune, strahlender Sonnenschein, gute Musik, Beach-Feeling. Das war das House am See Festival am 25. und 26. Mai. Das familiäre Open-Air fand dieses Jahr zum zweiten Mal am Speicherbecken in Geeste statt. Auf vier Stages haben bei bestem Wetter 70 DJ-Acts aufgelegt.

Mit dem Zug und Bus konnte problemlos angereist werden, wir haben uns allerdings dazu entschieden, mit dem Fahrrad von Lingen nach Geeste zu fahren.Am Festivalgelände angekommen wurde dieses erst einmal erkundet. Alle waren beeindruckt von der coolen Location direkt am See und der Dekoration mit viel Liebe zum Detail. Der Bühnenbau wurde sehr aufwändig gestaltet, sodass alle vier Stages verschiedene Mottos bekamen. Größtenteils tanzten die gut gelaunten Menschen direkt im Sand, aber auch ein Autoskooter wurde zur Tanzfläche umfunktioniert.

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Das Rummel-Feeling, das dadurch erzeugt wurde, zog sich beim Food-Court weiter. Dieser Bestand aus mehreren kleinen Food-Trucks und einem Zelt in der Mitte, das einem Zirkuszelt ähnelte. Es wurden verschiedene Speisen zur Stärkung angeboten, teilweise gab es auch vegetarische oder vegane Alternativen, sodass für jeden Geschmack etwas dabei war.

Zwischen den Tanzflächen luden Liegestühle, große Sitzkissen und Strandkörbe zum entspannen am Strand ein. Sogar Shishas konnten ausgeliehen werden. Die Palmen und Surfbretter, die überall im Sand verteilt waren, haben die Beach-Atmosphäre komplett gemacht, sodass man sich nur wohlfühlen und Spaß haben konnte.

Bei 24 Grad haben wir in der Sonne zu den elektronischen Beats getanzt. Für viele waren Acts wie die „Ostblockschlampen“, „Milk&Sugar“ und „Wankelmut“ das Highlight des Festivals. Als diese DJ’s auflegten, waren die Tanzflächen gut gefüllt. Allerdings hatte man immer ausreichend Platz zum Tanzen, obwohl das Gelände klein war.

houseamseeflicflacDas DJ-Pult, bei dem das Duo „FlicFlac“ um 20.45 Uhr auflegte, war gestaltet wie ein Heißluftballon. Das Pult und die DJ’s befanden sich im Korb und der Ballon wurde mit Lichtinstallationen von innen bunt beleuchtet. Dahinter schimmerte der See und der Himmel färbte sich rosa, während wir die letzten Stunden des Festivals zu den Klängen des Duos genossen - ein perfekter Abschluss eines unvergesslichen Tages.

Die Stunden vergingen viel zu schnell, sodass wir uns alle schon auf das nächste Jahr freuen.

 

 

Text: Lina Dostal

Bilder: Lina Dostal, Florian Schlüter