AnnetteKruhl kleinLeugnen ist zwecklos: Ohne Handy geht´s nicht. Auch Annette Kruhl läuft Gefahr, dem App-Wahn zu verfallen. Klingelton, Handy-Modell und Telefonier-Verhalten sind mittlerweile verlässliche Indizien dafür, mit wem man es zu tun hat. Das hilft auch bei der Partnerwahl. Denn wer heutzutage in Bars geht, um zu flirten, macht sich lächerlich. Hier könnte die schönste Frau der Welt am Tresen stehen, sie träfe nur eins an: Männer, die auf Handys starren.

Die Frage kommt auf: Stirbt die reale Welt aus? Sind wir zu Sklaven unserer Mobilfunkgeräte geworden – immer und überall auf der Suche nach Facebook-News, Instagram-Pics, Carsharing-Standorten, YouTube-Videos und dem sensationellsten Selfie? Die Zeiten scheinen jedenfalls vorbei zu sein, als man durch die Straßen lief und angelächelt oder gar gegrüßt wurde. Heute wird man nur noch über den Haufen gerannt – von Menschen, die auf Handys starren.

In ihrem neuen Programm bietet sie scharfzüngige Texte, mitreißende Songs und eine entwaffnende Selbstironie. Wer das live erleben möchte kann am Donnerstag, den 25. Januar 2018 um 20 Uhr im Professorenhaus Lingen. Karten gib es an der Abendkasse oder online für 15 Euro und ermäßigt für 7,50 Euro.

 

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick:

Wann: 25. Januar, 20.00 Uhr

Wo: Professorenhaus Lingen, Universitätsplatz 5-6, 49808 Lingen

Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 7,50 Euro

 

 

Text: Svenja Kanzler

Bild: Fin Porzer