Ehrenamt – Weil es Spaß macht!

Um sich den Lebensunterhalt zu verdienen, gehen die meisten Studierenden neben dem Studium jobben. Egal ob Kellnern, an der Kasse von Discountern, in Modegeschäften oder als studentische Hilfskraft an der Hochschule. Studierende arbeiten, um sich etwas dazuzuverdienen oder um sich ihr Studium überhaupt finanzieren zu können. Ähnlich sieht es bei den Arbeitnehmenden aus, die in Vollzeit oder in Teilzeit arbeiten und nebenbei noch Care-Arbeit in der Familie leisten. Alle Arbeiten, um sich ihr Leben leisten zu können.

Doch wie sieht es mit Arbeit aus, die nicht vergütet wird, sondern freiwillig durchgeführt wird? Ehrenamtliches Engagement ist in den letzten Jahren deutlich weniger geworden. Der folgende Artikel ist durch ein Gespräch mit einer ehrenamtlichen Helferin eines Sportvereins entstanden, die ihre Perspektive zu der Relevanz von ehrenamtlichem Engagement beschreibt.

Was denkt eine ehrenamtliche Mitarbeiterin zu Ihrer Arbeit?

Im Laufe unseres Gespräches erklärte Lissy mir, dass Sie in einem Sportverein ehrenamtliche Helferin ist. Dabei ist Sie zweimal in der Woche im Schwimmbad und hilft Kindern beim Verbessern ihrer Fähigkeiten im Schwimmen. An dieser Stelle kam es schnell zu der Frage, ob Sie denn für ihre Zeit, die Sie investiere, denn auch Geld bekomme. Ihre Antwort war:

„Nein, ich mache das ehrenamtlich und erhalte auch keine Aufwandsentschädigung für meine Arbeit.
Ich tue das hier, weil es mir Spaß macht und ich Kinder für meine Sportart begeistern möchte.“

Kein Geld für Arbeit, für die andere aber Geld bekommen. Manche Menschen würden ihre Zeit nicht opfern, um Kindern schwimmen beizubringen, ohne dafür Geld zu bekommen. Aber Lissy hat mir in unserem Gespräch erklärt, dass man natürlich auch „entlohnt“ wird für die getane Arbeit, nur eben nicht mit Geld. Für Sie bedeutet das Ehrenamt einfach ein Mitglied in einem fast familiären Umfeld zu sein. Alle Mitglieder unterstützen sich untereinander, uneigennützig und haben die gleiche Passion!

Alle lieben das Schwimmen und möchten, dass gerade Kinder zu sicheren Schwimmern werden. Insbesondere, um die Ertrinkungstote der letzten Jahre immer weiter schrumpfen zu lassen.

Was kannst Du ausprobieren?

Für viele sportlich Aktive ist es einfach, sich ehrenamtlich in ihrem Verein zu engagieren. Egal ob Fußball, Volleyball oder Badminton, die meisten Vereine sind auf die Hilfe von Ehrenamtlichen angewiesen und leisten einen wichtigen Teil für unsere Gesellschaft!

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