„Kurz mal nachgedacht…“ – Teil 4

Dein innerer Kritiker steht dir gegenüber: Was würde er sagen?

Wir kennen das doch alle, ob in unserem Studium oder im Alltag: Wir versuchen eine Aufgabe zu lösen und plötzlich meldet sich diese innere Stimme, die einem sagt, dass man das einfach nicht kann. Fast wie ein kleines Teufelchen, das einem auf der Schulter sitzt und unentwegt runtermacht.

Vor allem in der heutigen Leistungsgesellschaft bekommt man schnell das Gefühl, man muss in allem direkt von Beginn an gut sein. Aus Angst vor einer schlechten Note oder einer schlechten Beurteilung setzten wir uns enorm unter Druck. Oft hat man bereits bevor man eine Aufgabe angefangen hat das Gefühl, man schafft das nicht. Dieser Druck kann so weit gehen, dass er uns lähmt und wir nicht wissen, wie wir die Aufgaben angehen sollen.

Doch woher kommt diese innere Stimme, dieser innere Kritiker?

Auch wenn es sich manchmal nicht so anfühlt, jede:r hat seine/ihre Gedanken und Überzeugungen selbst in der Hand. Wenn dein innerer Kritiker dir also sagt, dass du etwas nicht schaffst, dann entspricht dies nur deiner inneren Überzeugung von dir selbst.

Die gute Nachricht: An deiner inneren Überzeugung von dir kannst du etwas ändern.

Schau doch einmal auf dein bisheriges Leben zurück. Dinge, die vorher unüberwindbar schienen, hast du bewältigt und sie fühlen sich im Nachhinein gar nicht mehr so schwer an. Wenn du dir diese Erfolge immer wieder vor Augen führst und dir diese auch anrechnest, wird dein innerer Kritiker irgendwann ganz langsam zu deinem größten Fan.

„Als ich begann, nicht mehr so hart zu mir selbst zu sein, wurde auch der Rest der Welt sanfter.“

Clara Louise

Wenn du also das nächste Mal vor einer schweren Aufgabe sitzt, die dir vielleicht auch ein bisschen Angst macht, sag dir selbst „Ich kann das und ich schaffe das“. Mit dieser Einstellung wird es dir viel einfacher fallen die Aufgabe anzufangen. Und wie wir alle wissen, ist der Anfang das schwierigste und danach kommen die Ideen und Antworten wie von selbst.

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