Lingen grüßt die Welt – Der Blick aus dem Fenster (Tag 19)

Das Fenster in Gremmendorf, Münster

Der Blick in den kleinen Garten

Tag 19 der Isolation

Es ist Freitag, der 03.04.2020. Heute ist ein spezieller Tag, denn heute feiere ich meinen Geburtstag. Nein, nicht feiern, ich genieße ihn! Damit ich diesen Tag nicht allein genießen muss, bin ich schon vor ein paar Tagen zu meiner Familie nach Münster gefahren. Hier isoliere ich mich gemeinsam mit meinen zwei Schwestern und meinen Eltern.

Da ich mich weder mit meinen Freunden, noch mit meinen Großeltern oder Cousinen treffen darf und (was noch viel schlimmer ist) nicht einmal auf dem Spielplatz eine Runde schaukeln gehen darf, bleiben mir nicht mehr viele gute Möglichkeiten. Daher ist der Tag ehrlich gesagt auch nicht ganz so aufregend. Aber das ist auch nicht schlimm, denn wie gesagt, ich feiere den Tag nicht, ich genieße ihn.

Wie ich mir meinen Geburtstag also trotz Corona unvergesslich mache, sage ich euch jetzt:

  1. Mein Tag, meine Regeln. Ich entscheide, welche Aktivitäten wir heute unternehmen. Spazieren gehen, Inliner fahren, auf der Terrasse sitzen, Puzzeln, Rätseln, Wii spielen, Fotosession? Entweder suche ich mir etwas aus oder wir machen einfach alles. Alle alten Brettspiele und Kartenspiele werden rausgekramt und von A bis Z durchgespielt. Ich mein, wer möchte nicht gern Mama oder Papa bei Twister auf dem Boden liegen sehen?!
  2. Ich bestimme den Menüplan. Das schönste an Geburtstagen ist doch das ganze super leckere Essen, also entscheide ich mich auch für mein Lieblingsessen: Gołąbki. Das ist ein polnisches Gericht, ähnlich wie Kohlrouladen. Das Gericht ist relativ aufwendig, daher machen wir es nur zur Weihnachtszeit. Wir machen es gemeinsam. So lerne ich es auch und kann es das nächste Mal allein machen.
  3. Ich bin Herrin der Fernbedienung. Bei einer fünfköpfigen Familie streitet man sich gerne Mal über das Abendprogramm. Heute entscheide ich, was wir gucken. Tatsächlich fällt die Wahl auf einen trashigen Hai-Film auf Netflix. Er war schlecht, aber das Gefühl der Entscheidungsmacht war es mir wert!

So gehe ich mit einem guten Gefühl ins Bett. Die Party hole ich nach, sobald es wieder möglich ist.

Damit ihr euch nicht die ganze Zeit fragen müsst, welchen trashigen Hai-Film ich meine: „MEG“ auf Netflix. Ob ihr ihn trotzdem sehen wollt oder nicht, ist euch überlassen. Dieses Mal entscheide ich nicht. 😉

Bleibt weiterhin Daheim!

Schöne Grüße aus Münster!

Der Kuchen darf natürlich nicht fehlen!

Unserer Partner

Kaiserstraße 10c | 49809 Lingen
Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat

Weitere Beiträge

Redaktion, Zeitung, Onlinezeitung

Hinter den Kulissen – Tag der offenen Tür bei WieL

Am 26.05. öffnet der Campus Lingen von 12 bis 18 Uhr seine Türen – und WieL ist mit dabei! In unserer Redaktion erwartet euch kreatives Schreiben, spannende Einblicke und eine Gesprächsrunde über Journalismus im Wandel. Entdeckt unseren neuen Redaktionsfilm, probiert euch selbst als Autor aus und werdet vielleicht Teil des WieL-Teams.

First World Problems #01: Die „Netflix-Void“

Oktober, 2010: Ein Teenager sitzt mit einer Wolldecke über den Kopf gezogen auf seinem Bett. Auf dem Schreibtisch dampft eine Tasse Tee. Die dritte des Tages. Draußen ist es warm, trotzdem bleibt das Mädchen lieber einen weiteren Tag zuhause, sind ja nur noch wenige Seiten.

Wie lernt man am besten? – Selbstbericht Lernmethoden

Motivation in der Klausurenphase ist oft schwierig – genau deshalb lohnt es sich, verschiedene Lernmethoden auszuprobieren. Von der 5-10-15 Methode über Pomodoro bis zur Loci-Technik: Jede hat Vor- und Nachteile. Wichtig bleibt, die Methode an den eigenen Rhythmus anzupassen, Pausen einzubauen und Lernstoff aktiv zu verknüpfen, statt nur passiv aufzunehmen.