Praktikum in einer neuen Stadt

Praktikum in einer neuen Stadt
Alessa ist 20 Jahre alt und studiert Kommunikationsmanagement im vierten Semester am Campus Lingen. Sie kommt ursprünglich aus Bad Oeynhausen und hat für circa drei Monate in Heilbronn in Baden-Württemberg gelebt.
 

Du hast dein erstes Praktikum in Neckarslum bei LIDL absolviert. Wo hast du in diesem Zeitraum gewohnt?


Ich habe für drei Monate in einer kleinen WG im Zentrum in Heilbronn gewohnt. Dort hatte ich zwei weitere Mitbewohner. Einen Praktikanten, der bei Audi gearbeitet hat und einen Berufstätigen.
 

Fandest du es schwierig, eine Wohnung zu finden?


Über Portale wie WG-Gesucht kann man schnell Zimmer zur Untermiete finden. Den passenden Zeitraum zu finden, war zwar nicht ganz einfach, aber nach einiger Zeit suchen bin ich fündig geworden. Da Heilbronn fast sechs Stunden von Lingen entfernt liegt, war es allerdings schwierig mit Besichtigungen. Über Skype konnte ich mir die Wohnung also vorher nur kurz angucken.
 

Was hast du in deiner Freizeit gemacht?


Unter der Woche hatte ich recht wenig Freizeit, da ich von morgens bis abends gearbeitet habe. Nach Feierabend haben wir häufig in der WG zusammen gekocht oder uns auf ein Feierabendgetränk im Biergarten getroffen. Von Heilbronn aus ist man schnell in Stuttgart, Würzburg oder Heidelberg. Da bietet sich das Wochenende auf jeden Fall für den ein oder anderen Städtetripp an. Ansonsten hat Heilbronn auch viele Seen und Grünflächen für einen entspannten Tag bei gutem Wetter zu bieten.
 

Wie hast du neue Leute kennen gelernt?


Zum einen über meine WG Mitbewohner. LIDL hat allerdings auch einen Praktikantenstammtisch angeboten, über den ich viele Leute kennenlernen konnte, sodass das Gefühl einsam zu sein eigentlich nie da war.
 

Würdest du ein Praktikum in einer fremden Stadt empfehlen?


Eine neue Stadt ist immer eine tolle Gelegenheit, um unterschiedliche Menschen kennenzulernen und neue Erfahrungen zu machen. Bedacht werden sollte dabei allerdings, dass für Reise und Wohnen mehr Kosten anfallen, als wenn man ein Praktikum in der Heimatstadt macht.
 
Wir bedanken uns bei Alessa für ihre Zeit und hoffen, dass ihre Antworten euch eine Hilfe sind. 
 

von Chiara Matzner
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