„Steckt den Sand nicht in den Kopf!“

„Steckt den Sand nicht in den Kopf!\“
Moin Moin ihr kleinen Lingel,
die deutsche Sprache ist eine schwere Sprache, das stimmt. Vor allem mit den vielen Sprichwörtern und Redewendungen kann man schon einmal durcheinanderkommen. Insbesondere in den letzten Monaten ist mir aufgefallen, welche großartigen Lebensweisheiten mein Umfeld so von sich gibt.
Erst vor einigen Tagen habe ich mit meiner Tante telefoniert, die mir riet, dass ich doch immer daran denken sollte: „Lieber reich und gesund als arm und krank\“. Ach was – Danke dafür. Auch ihre Schwester, also meine Mutter, ist eine wirkliche Expertin auf dem Gebiet der originellen Redensarten. Meine Highlights: „Tja, wer zuerst kommt, fängt den Wurm.\“, „Das Leben ist kein Ponyschlecken\“ oder auch „So Fräulein, mit dir habe ich noch ein Hühnchen offen\“. Eine sehr gute Freundin von mir hat ebenfalls so ihre Schwierigkeiten. Sie ist eine sehr schnelle Sprecherin, weshalb sich ihre Gedanken und ihre Aussprache des Öfteren überschlagen, sodass sie mir vor einiger Zeit wieder ins Gedächtnis rief, dass doch jeder selbst seines Schmückes Glied ist. Na, wenn das so ist, dann sind die Würfel ja ganz neu gemischt, ein Wurf mit dem Zaunpfahl. Die scheinen zu wissen, woher der Hase weht. Manchmal ist eben das Ziel im Weg. Und ohne jetzt aus dem Nesthäkchen zu plaudern, man kauft ja auch nicht das blinde Huhn im Sack und am Ende des Tages ist Reden nun mal Schweigen und Silber ist Gold!
So wollen wir euch an dieser Stelle auch nur noch fix besinnliche Weihnachten wünschen und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
 
Eure Meike und Sofie
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