Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum – die Nachhaltigkeit und der Weihnachtsbaum

Wenn man durch die Innenstadt Lingens oder auch durch den Campus zieht, sieht man viele Weihnachtsbäume gehüllt in Lichterketten. Auch in den meisten Haushalten in Deutschland ziehen nach und nach liebevoll geschmückte Weihnachtsbäume ein. Nach einer Studie der Deutschen Holzverarbeitenden Industrie kauften die Menschen im Jahr 2018 in Deutschland knapp 30 Millionen Weihnachtsbäume. Die beliebteste Tanne der Deutschen ist die Nordmanntanne, die ursprünglich jedoch gar nicht in Deutschland zu finden ist.

Ein großer Aufwand mit umweltschädlichen Folgen für eine Tanne, die nach wenigen Wochen entsorgt wird. Nach dem Sturm Kyrill im Jahr 2007 wurden viele Waldflächen in Weihnachtsbaumplantagen umgewandelt. Auf den Weihnachtsbaumplantagen gibt es allerdings viel weniger biologische Vielfalt als auf den Waldflächen. Dass Weihnachtsbäume also nicht nachhaltig sind, sollte jedem bewusst sein.

Doch welche Alternativen gibt es, um den Weihnachtsbaum ein Stück nachhaltiger zu gestalten?

In den letzten Jahren steigt das Angebot der Weihnachtsbäume aus Plastik, doch ist die Tanne aus Plastik eine gute Alternative zum echten Baum? Wahrscheinlich ist diese Alternative die, die dem „echten“ Tannenbaum am nächsten kommt, doch leider ist auch die Tanne aus Plastik keine gute ökologische Alternative. Erst nach 17 bis 20 Jahren Nutzung ergibt sich ein ökologischer Vorteil.

Einen Tannenbaum im Topf zu kaufen oder zu mieten, ist ebenfalls möglich. Auch hier sollte auf die Umgangsweise mit dem Baum geachtet werden. Wenn der Baum richtig gepflegt wird, kann der Baum mehrere Weihnachten genutzt werden. Doch auch diese Tannen werden extra gezüchtet und müssen transportiert werden.

Immer sollte beim Kauf einer Tanne auf mögliche Siegel geachtet werden. Eine Auflistung der vertrauenswürdigen Siegel, könnt ihr hier finden: Umweltorganisation Robin Wood.

Eine günstige und umweltfreundliche Alternative, ist die des selbst basteln, zwar ergibt sich aus dieser Variante nicht ein kompletter Baum, aber eine kreative Alternative. Hierzu benötigt ihr verschiedene große Stöcke, etwas Kordel, eine Lichterkette und Baumschmuck. Zuerst habe ich die Stöcke pyramidenförmig zusammengebunden und danach habe ich den improvisierte Baum mit Kugeln und einer Lichterkette geschmückt.

Mit Sicherheit lässt diese Art von Weihnachtsbaum nicht in jedem Nostalgie aufkommen, dennoch ist der Weihnachtsbaum ein klarer Hingucker, sehr preiswert und gleichzeitig umweltschonend. Um der Umwelt etwas Gutes zu tun, heißt es auch manchmal, dass wir unsere Muster aufbrechen müssen – sei es an normalen oder an Festtagen.

Auch unter dem Weihnachtsbaum kann man Nachhaltiger handeln. Die Auswahl der Geschenke spielt dabei eine große Rolle, doch auch die Verpackungsweise kann nachhaltiger gestaltet werden. Geschenkpapier kann beispielsweise durch Geschenksocken, Tüchern, altem Papier oder auch durch wiederverwendbare Boxen ersetzt werden.

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