Stressed, blessed and coffee obsessed!

Stressed, blessed and coffee obsessed!
„Dein Studium wird die beste Zeit deines Leben, genieß es!“ Das hat wohl jeder von uns mindestens zwanzig Mal gehört, bevor er angefangen hat zu studieren. Und es wahrscheinlich mit einem genervten „Jaja“ und einem Augenrollen abgetan.
Und dann standen wir an unserem ersten Tag auf dem Campus: orientierungslos und ohne eine Menschenseele zu kennen. Ein Gefühl wie bei der Einschulung, es fehlte nur noch die Schultüte. 
Nach ein paar Wochen haben wir uns aber eingelebt. Wir haben neue Freunde gefunden, die ersten Vorlesungen besucht und gemerkt: Vielleicht ist sie das ja wirklich, die beste Zeit meines Lebens. Und natürlich dachten wir, es bleibt so, naiv wie man als Anfänger halt ist. 
Ja, und dann stehen die ersten Hausarbeiten, Referate, Klausuren und Präsentationen vor der Tür. Der Nebenjob muss gemacht werden. Freunde will man natürlich auch noch sehen. Generell hat man das Gefühl, der Tag hat zu wenig Stunden und die Woche zu wenig Tage. Unser neuer bester Feind heißt Stress.
Natürlich ist Stress aber kein richtiger Stress, wenn wir nicht jedem, der es hören will (oder auch nicht hören will) davon erzählen: „Ich hab so viel zu tun, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll!“ Wenn man das anfängliche Gejammer erst mal überwunden hat und einfach anfängt, merkt man meist schnell, dass alles nur halb so schlimm ist wie erwartet. 
Und spätestens nachdem alle Klausuren geschrieben sind, der Stundenzettel voll ist, man endlich wieder durchatmen kann und Zeit für Freunde und Familie hat, wird klar: Das ist definitiv die beste Zeit meines Lebens! 
Und im nächsten Semester beginnt dann alles wieder von vorn…
 
Ich wünsche euch einen stressfreien Tag, eure Vicky 
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