Die „Newcomerin“ für die StuPa-Wahlen: Interview mit Ann-Kathrin Buche

Ann-Kathrin, die eigentlich von allen am liebsten einfach nur Anka genannt werden will, sitzt mir in puscheligen Pantoffeln gegenüber, nippt an einem Lillifee-Tee und grinst mich an. Sie ist (fast!) 21 Jahre alt, studiert Kommunikationsmanagement im dritten Semester und lässt sich dieses Jahr zum ersten Mal für ein studentisches Gremium aufstellen: das Studierendenparlament.

Was hat dich dazu verleitet, dich für das StuPa aufstellen zu lassen?

„Zwei Liter Bier (lacht). Spaß beiseite. Ich wollte mich schon länger für ein Amt in der Hochschulpolitik engagieren, aber durch den Onlineunterricht hat das bis jetzt einfach noch nicht so gut geklappt. Als ich vor zwei Wochen dann beim Meet&Greet mit dem AStA war, zu dem ich eigentlich nur für das Freibier gegangen bin, ist es nach ausführlicher Aufklärung und guter Überzeugungskraft der anderen Mitglieder:innen dann dazu gekommen.“

Was willst du erreichen, falls du in das Studierendenparlament gewählt wirst?

„Ich möchte die Interessen aller Studierenden vertreten und allen eine Stimme geben. Da ich bis vor einigen Monaten selbst nicht genau wusste, was das StuPa überhaupt ist, möchte ich das den Studierenden gerne näher bringen. Ich will „auf das Volk hören“ (lacht) und mich dafür einsetzten, dass wir einen Wasserspender bekommen, an dem man seine Trinkflasche auffüllen kann. Außerdem wäre ‘Frittiertes von der Süßkartoffel’ auch mal nicht schlecht.“

Da ich bis vor einigen Monaten selbst nicht genau wusste, was das StuPa überhaupt ist, möchte ich das den Studierenden gerne näher bringen.

Bist du eingeschüchtert, weil du der „Neuling“ unter den Kandidat:innen bist?

„Meine Konkurrenz ist tatsächlich schon lange im StuPa oder im Fachschaftsrat und viele lassen sich schon zum zweiten oder dritten Mal aufstellen. Ich glaube, dass es aber gut tut, frischen Wind in die Runde zu bringen und neue Ansichten zu präsentieren. Ein bisschen nervös bin ich aber trotzdem.“ (grinst)

Welche fünf Dinge dürfen in deiner Uni-Tasche nicht fehlen?

„Mein Kaffeebecher, der obligatorisches Müsliriegel für den Blutzucker, eine Handcreme, weil ich immer trockene Hände habe, mein Ladekabel, weil mein Akku immer leer ist und seit drei Wochen ein Mikrofon von Philip Bardelmann, das er mir ausgeliehen hat und ich noch nicht zurückgegeben habe.“

Was kann dich in jeder Situation zum Lachen bringen?

„Mein Bruder (- gleichermaßen zum Lachen und zum Kloppen -) und die Serie ’Friends‘.“

Was fehlt deiner Meinung nach an der Hochschule noch?

„Die Möglichkeit, jemanden mit unserem Semesterticket im Zug mitzunehmen und der bereits benannte Wasserspender, damit man seine Trinkflasche nicht am Waschbecken auf den Toiletten auffüllen muss.“

Und zum Abschluss: Was zeichnet dich aus?

„Ich bin eigentlich durchgehend gut gelaunt, bin ehrlich und realistisch. Ich liebe Wein und Kaffee gleichermaßen und könnte mich nicht nur für eines von beiden entscheiden. Wenn ich Dinge wirklich machen will ziehe ich sie auch durch.“

Unserer Partner

Kaiserstraße 10b | 49809 Lingen
Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat

Weitere Beiträge

WieLike Engagement: Studentisches Ehrenamt sichtbar machen

Studieren heißt mehr als Vorlesungen und Prüfungen: Am Campus Lingen gestalten Studierende aktiv mit – ob im Buddy-Programm, beim AStA, in Fachschaften oder studentischen Vereinen. „WieLike Engagement“ macht dieses Ehrenamt sichtbar, zeigt Chancen für Selbstwirksamkeit und Sinnstiftung und rückt die Arbeit in Gremien, Projekten und Initiativen ins Rampenlicht.

Erasmus in Madrid

Madrid erleben, studieren und wachsen – Egzona und Finja teilen ihre Erfahrungen aus ihrem Erasmus-Semester. Zwischen kreativen Kursen, internationalem Austausch und spannenden Freizeitmöglichkeiten zeigen sie, warum die spanische Hauptstadt der perfekte Ort für ein Auslandssemester ist. Tipps zur Vorbereitung und echte Einblicke machen Lust auf eigene Abenteuer.

Studium in Lingen – Neues Umfeld, Neue Leute und am Ende ein Abschluss in der Tasche

Florenz Walsch blickt auf sein Studium in Lingen zurück: Vom ersten Tag als Ersti über WG-Leben und neue Freundschaften bis zu prägender persönlicher Entwicklung. Er erzählt von Unsicherheiten, Erfolgen und den Vorteilen des familiären Campus. Lingen sei „klein, aber fein“ – ein Ort, der ihm Selbstvertrauen schenkte und ihn auf seinen Master vorbereitet.