Glosse: OpenAI in der Krise

Deutsche Verwaltung legt ChatGPT lahm!

Nach dem großflächigen Einsatz von ChatGPT´s neuester Version in deutschen Behörden steht OpenAI offenbar vor einer existenziellen Krise. Wie das Unternehmen mitteilte, musste der Client vorübergehend außer Betrieb genommen werden. Der KI-Konzern machte dafür ausdrücklich die öffentliche Verwaltung verantwortlich.

Hintergrund des Ausfalls ist das letzte Update von Open AI. Das „nutzungsbasierte Lernen“ solle die KI noch stärker an menschliches Verhalten anpassen und besser simulieren. Nach der Verwendung des Bots in öffentlichen deutschen Verwaltungseinrichtungen sahen sich die Entwickler jedoch mit ungeahnten Problemen konfrontiert.

Nutzerbeschwerden häuften sich in kürzester Zeit. Auf jede Anfrage erschien auf den Screens die automatisierte Antwort: „die Bearbeitung kann aufgrund eines erhöhten Aufkommens bis zu sechs Wochen dauern.“ Zusätzlich hat „Chatti“ das bisherige Limit nach Anzahl der Anfragen abgeschafft. Stattdessen orientiert sich die Verfügbarkeit nun an den behördlichen Servicezeiten. Kostenlose Nutzer können ChatGPT montags bis freitags zwischen 8:30 Uhr und 11:45 Uhr erreichen. Mittwochs bleibt der Dienst geschlossen. Termine müssen mindestens drei Wochen im Voraus gebucht werden.

Nachdem ein Programmierer Open AI´s die Antworten manuell deaktivierte, verschlimmerte sich der Zustand des Chatbots erneut. Anstatt die Anfrage zu bearbeiten, begann er auf die Zuständigkeit anderer künstlicher Intelligenzen zu verweisen und den Chat zu schließen.

In der Folge sah sich der CEO dazu gezwungen vor die Presse zu treten, um den kritischen Zustand seines Unternehmens zu kommentieren. Als Lösungsansatz wolle er sich mit dem behördlichen Verwaltungsapparat Deutschlands zusammensetzen und eine gemeinsame Strategie zur Behebung der Probleme entwickeln. Momentan sei dies jedoch noch nicht möglich, da er seit nunmehr 36 Stunden immer noch keine deutsche Behörde erreichen könne.

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